Verlag | Reichert |
Auflage | 2018 |
Seiten | 138 |
Format | 17,2 x 24,0 x 1,0 cm |
Gewicht | 279 g |
Reihe | zeitpunkt musik |
ISBN-10 | 395490358X |
ISBN-13 | 9783954903580 |
Bestell-Nr | 95490358A |
Dem künstlerischen und pädagogischen Handlungsfeld Rhythmik, in dem Musik und Bewegung fächerübergreifend im Dialog stehen, fehlt oft Klarheit in der Darstellung, die seine Anliegen verständlich vermittelt. Die vorliegende Ausarbeitung greift Fragen nach den Grundlagen auf und ist als Plädoyer für die Rhythmik und ihre Bewahrung als traditionsreiches, elementares Teilgebiet der Musik und der Musikpädagogik angelegt.
Rhythmik versteht sich als Handlungsfeld in Kunst und Pädagogik, in dem dialogisch und fächerübergreifend mit Musik und Bewegung agiert wird. Obwohl Kenner die Rhythmik zu schätzen wissen, fehlt es dem Fach an sich und dem Studiengang an Musikhochschulen im Speziellen an Anerkennung. Fehlendes Verständnis für die inhaltlichen, historischen und interdisziplinären Zusammenhänge führten und führen immer wieder zu falschen Auslegungen. Ursachen davon wird in dem vorliegenden Band nachgegangen, dem Leser werden Details erklärt und begründet, auf offensichtliche Unklarheiten wird eingegangen.
Dass der Bewegung eine besondere Bedeutung in der Musikpädagogik und beim Musizieren sowie in der Wahrnehmung und Gestaltung von Leben zukommt, ist unbestritten. Deshalb ist es gerechtfertigt, einen hohen Anspruch an die Ausbildung und Berufsausübung von Rhythmikern - Künstlern und Pädagogen - zu stellen. Das bedarf der Präzisierung in der Darstellung, in Begrifflichkeiten und im Handeln. Der Ve rsuch einer Klärung ist ein Plädoyer für die Rhythmik und ihre Bewahrung als traditionsreiches, elementares Teilgebiet der Musik und der Musikpädagogik .
Rhythmics sees itself as a field of action in art and education, in which music and movement are used in dialogue and across disciplines. Although connoisseurs appreciate rhythmics, the subject itself and the degree programme at conservatoires in particular lack recognition. A lack of understanding of the content-related, historical and interdisciplinary contexts has led and continues to lead to misinterpretations. This volume examines the causes of this, explaining and justifying details to the reader and addressing obvious ambiguities. It is undisputed that movement is of particular importance in music education and music-making as well as in the perception and shaping of life. It is therefore justified to place high demands on the training and professional practice of rhythmicians. A plea in favour of rhythmics and its preservation as a traditional, elementary branch of music and music education.