Verantwortungsvolle Digitalität - Warum wir den digitalen Wandel gestalten sollten
Verlag | Springer |
Auflage | 2023 |
Seiten | 427 |
Format | 15,8 x 2,6 x 24,2 cm |
Gewicht | 851 g |
ISBN-10 | 3662667010 |
ISBN-13 | 9783662667019 |
Bestell-Nr | 66266701A |
Digitale Produkte, Dienste sowie Kommunikationsformen zeichnen sich besonders dadurch aus, dass sie im physikalischen Sinne immateriell sind. Aus dieser Eigenschaft folgen vielfältige Möglichkeiten, Lebenspraktiken und Lebenswelten individuell zu gestalten. Leicht zu verbreitende Digitalprodukte vermitteln gesteigerte Wirksamkeitserfahrung, welche den Digitalen Wandel wirtschaftlich, technisch und gesellschaftlich in Gang hält. Wachstumsgrenzen scheinen durch disruptive Innovationen der Künstlichen Intelligenz, der digitalen Vernetzung sowie auch der Virtualisierung von Lebenswelten zu diffundieren. Ein systemischer Blick auf die Veränderungsdynamiken führt zur Einsicht, dass Anerkennungswettläufe zur Sicherung der sozialen Position entbrennen. Um einer Abwärtsspirale zu entfliehen, fühlen sich Individuen sowie wirtschaftliche Akteure genötigt, Verwirklichungschancen der Digitaltechnologie ergreifen zu müssen, da ansonsten die Todeserfahrung einer sozialen oder wirtschaftlichen Ir relevanz droht. Diesem Krisenphänomen setzt das Buch eine Idee entgegen, wie aus selbstfürsorglicher Integrität heraus eine lebensdienliche und vor allem gerechte Digitalität verwirklicht werden könnte.
Inhaltsverzeichnis:
Vorwort.- 1. Einführung: Digitalindustrie auf der Flucht vor sich selbst.- Teil I: 2. Lebensformen im digitalen Wandel.- 3. Soziale Anerkennungswettläufe.- 4. Praxisstudien aus der digitalen Wirklichkeit.- 5. Immanente Probleme des digitalen Wachstums.- 6. Dysfunktionale Lebenspraktiken.- 7. Funktion von Lebensidealen.- 8. Psychosoziale Funktion der Identität.- 9. Der Mensch im Spiegel der Digitalisierung.- 10. Leitthemen einer Verantwortungskonzeption.- 11. Verantwortung aus der Subjektperspektive.- 12. Verantwortungsvolle Digitalität.- 13. Unternehmensverantwortung im Vergleich zur Integrativen Verantwortung.- 15. Zusammenfassung.- Nachwort.-Lliteraturverzeichnis.